des Herrn Ludewig Racine. 639
gierig lesen, und daß auch insbesondere die Deut-schen einige schöne Uebersetzungen derselben mit Dankeund Hochjchätzung aufgenommen haben.
Man hat bereits sechs verschiedene Ausgaben seiner,nach und nach einzeln an daö Licht gestellten, und ausihrer Zerstreuung gesammleten,Schriften, deren die ei.nc vollständiger, als die andere, ist. Die letzte und voll-ständigste ist die zu Amsterdam 1750 . in sechs kleinenBänden in groß Duodez, mit seinem Kupfer gezieret,unter dem Titel: Oeuvres de Mr. L. Racine,de l’academie Royale des inscriptions ec belleslettres. Sixieme edicion, revüe & augment^e parI' auteur. Und aus dieser wollen wir nun die darin«enthaltene Schriften in der Ordnng anführen.
Tom. I.
Hier liefet man zuerst die, 174z. an den PabstBenedicrus den vicrzehnren erlassene, Zuschriftder Gedichte von der Religion und von der Gnade,nebst der im Namen des PabsteS abgelassenen Ant-wort des Cardinaks Valenti, eben desselben eigenerAntworlSschreiben, des Herrn Racine Danksa-gungsschreiben an denselben, und wiederum ein >747.abgefaßtes Antwortsschreiben desselben auf die Ueber-sendung der neuen Ausgabe seiner Werke. Die Vor-rede enthält einen Abriß des Gedichtes von der Re-ligion *). Und hierauf folgen:
i. Oeux
*) Diese Stücke gehören wohl eigentlich zum Anfangedes dritten Theils. Ich finde sie aber in meinemEremplare ganz forne an gebunden.