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flaufcc, gelegt. Nachdem er aber kn höhere Clas.sen gekommen war, besuchte er zugleich die Vorle.sungen des seligen Buddcus, und anderer Lehrerüber die Nacurlehre, Arzkney- und ZergliederungS-künst, welche auf dem dortigen Collegio anatomicogehalten werden; und machte sich auch andere Ge-legenheiten zu Ruhe, um sich sowohl in asten Thei»len der Arztneywiffenschaft, als auch in den schönenWissenschaften, näherumzusehen. Hiermit giengeneinige Jahre hin, nach deren Verlauf er sich nachFrankfurt an der Oder begab, von da aber eineReise durch Deutschland nach Holland that, und sichzu Leiden in das Studentenbuch einschreiben ließ.
Auf dieser Universität fand Herr Bcrnard, waser wünschte, nämlich die schönste Gelegenheit, umsowohl sein Hauvistudium, als auch die ihm so an.genehme griecnische Literatur, rechtschaffen zu treiben.Nebst der Unterweisung der damaligen berühmstenLehrer, Bocrhafe, Albinus, von^open, Gau»bius, Burmann, besuchte er auch die Universitäts-bibliothek, welche wenige ihres gleichen hat, sehrfleißig, und ließ sich insbesondere keine Mühe verdrießsen, die alten Handschriften, vornehmlich, von nochnicht an daö Licht gestellten, griechischen Arztneyge.lehrten, genau durchzusehen. Und, da er unter den-selben verschiedne fand, welche ihm der Ausgabewürdig zu seyn schienen, so fieng er an, sich der Ar-beit, solche abzuschreiben, und mit seinen Anmerkun-gen zu erläutern, unverdrossen zu unterziehen. Nacheiniger Zeit erwarb er sich auf die gewöhnliche Weisedie Würde und Rechte eines Doccors der Arztney-
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