des Herrn Ioh. Steph. Bernard. 65z
Wissenschaft; und, da es ihm in Holland sehr wohlgefiel, er auch damit umgieng, einige alte medicini-sche Schriftsteller daselbst dem Drucke zu übergeben,so wirkte er sich bey seinem Aeltern die Erlaubnißaus, allda zu bleiben, und ließ sich zu Amsterdamwohnhaft nieder; allwo er noch aniho einer der be-liebtesten Aerzte und geachtesten Gelehrten ist. Diekönigliche großbrikannische Gesellschaft der Wissen-schaften zu Göltingcn,.hat sich im Jahre 1754. nahermit ihm zu vereinigen gesucht, und ihn zu dem Endezu ihren Correspondenten aufgenommen.
Dieß sind die vornehmsten Lebenöumstände desHerrn Doct. Bernard. Seine bisher herauöge-gebne Bücher sind nun folgende.
i. Demetrii Pepagomeni Liber de podagra,Graece et Latine, quem ope MSti. bibliothecaeLugdunae Batauae recensuit et notis illultrauit.Leiden 1743. Octav. 12 B.
In der Vorrede zeiget Herr Bernard, daßdieses Buch dem pfellus fälschlich zugeschriebenwerde, und handelt daraus von den vorhergehendenAusgaben desselben und von der seinigen. lllar»cus Musurus ist der erste gewesen, welcher ihn zuRom 1517. an das Licht gestellt hat. Ihm folgteliVllhelm Morelius, dessen Ausgabe i;; 8 . gleichefalls mit einer lateinischen Uebersehung zu Paris er-schien. Diese lctztre Uebcrsehung glaubet Herr Ber-nard dem Turnebus zuschreiben zu können, wel-ches aber in denen nouis actis eruditorum 1745.p. 303. nicht will zugestanden werden. Das Buchist auch von Fried, Iamot in das Französische,