Band 
[Band 3.]
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des Herrn Ich. Steph. Bernaed. 66i

Tag hat er durch ein kleines lateinisches b angezei-get, welches Zeichen auch in den Glossis Iatricis Mfc.des berühmten'Herrn d’Orville angetroffen wird.Wie nun eine solche Art durch Abkürzungen zu schrei-ben, ohnedem eine reiche Quelle der Fehler ist, sohat sich über dieses der Abschreiber des Synejursdermaßen nachläßig und stümperhaftig aufgeführt,daß seine Schnitzer nicht zu zählen sind. Und wirwundern uns gar nicht, daß Herr B. um den Ekel,welchen ihm dieß verursachet, auszudrucken, sagt:Parum certe abfuit, quin ipse febre commouerer,cum hanc de febribus tractionem describere, ac afebriculosi librarii deliramentis purgare, in animuminduxissem. Vielmehr müssen wir uns über die großeGeduld verwundern, mit welcher er sich einer Arbeitunterzogen, die wohl Hercules kaum verdrießlicherbey des AuFias Stalle gehabt haben mag. -

Wenn jemand hieraus Gelegenheit nehmen wollteihn zu tadeln, daß er mit einem Schriftsteller ansLicht träte, der an und für sich voller Barbarey unddazu noch so übel von seinem Abschreiber zugerichtetist, an welchem man also, wenn er verborgen geblie-ben, nichts sonderliches verloren haben würde: soantwortet er solchen unbilligen Richtern kurz abersehr vernünftig: Daß man auf die.Weise die Grän-zen der Gelehrsamkeit niemals erweitern werde. Undwer muß nicht gestehen, daß die BewegungSursachen,die er gehabt hat, diesen Schriftsteller der Verges,fenheit zu entreißen, so viel gültiger sind, je mehr sieseine Absichten auf das gemeine Beste an den Taglegen? Wir wollen sie aus seinem eignen MundeT t 3 hören: