Band 
[Band 3.]
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7io Geschichte

eingelassen wurde; und so kam er endlich zu dem Hau«fe eines Gärtners, welcher ganz blaß im Gesichte undganz stumm wurde, als er ihm erzählte, daß er zumGrimerthore herausgegangen, und auf mancherleyWeise versucht hätte, an den Wall zu kommen. End-lich fieng dieser Mann an seinen Mund aufzuthun,und zu sprechen: Gott hat ohne Zweifel seinen Engelihm gesand, sonst hätte er an diesen gefährlichen Or-ten wohl zehnmal ersaufen können, und ob dieserMann ihn gleich nicht kannte, pflegte er doch seinernach seinem besten Vermögen, bereitete ihm auch eingutes Nachtlager, daß er des folgenden Morgens zueinem andern Thore wieder in die Stadt eingehenkonnte. Daselbst hatte ihm der Cantor Clevesirl,bey dem er im Hause und am Tische war, den gan-zen Abend suchen lasten, und weil er nirgends zu fin-den gewesen, schon für verloren gehalten; wenn eraber gewußt hätte, daß er zum Thore hinaus gegan-gen, würde seine Sorge und Bekümmerniß nochgrößer gewesen seyn.

In Göttingen hielte sich derselbe dritthalb Jahrauf, und hörte den Herrn von Dransfcld, Herrnkünden, und sonderlich den Herrn Pros. Leon-hard, in der lateinischen und griechischen Sprache,den Herrn Pros. Stempel in der Mathesis , undden Herr Docror tTJciev in den Geschichten. VonGöttingen gierig er auf das Gymnasium zu Hildeö-heim. Daselbst genoß er der Unterweisung des Hrn.Direct. Lost, und des Herrn Rektors Panzer inder griechischen und lateinischen Sprache. Bey demLetztem hörte er auch ein collegium priuatifllmum