des Hrn. Johann Friedm'ch Falke. ?u
über die Leograpbiam matbematicam, der HerrSuperintendent Reimmami aber lehrte ihn, indemer die historiam litterariam trieb, gute Bücher ken-nen. Hier besuchte er auch fleißig die öffentlicheDombibliothek, und weil ihm obgedachker Bodo indem Kopf gesetzt halte, daß er dermaleinst die cor-veyische Historie sollte schreiben, so fieng er schon da-mals an, allerhand Nachrichten dazu zu sammeln.
Nach einem anderthalbjährigen Aufenthalte zuHildesheim zog er in die obcrsachsischen Länder, undzwar auf die Schule zu Naumburg. Hier warenihm die Unterweisungen de6 Herrn Oberpfarrets I.M. Schaminclius, des Herrn RectorS Bloße,und des Herrn ConrectorS HeinslUS sehr nützlich.Denn gleich wie Jenes seine erbauliche und eifrigePredigten, dergleichen er zuvor noch niemals gehört,einen tiefen Eindruck in fein Gemüth machten, erauch aus deffcn öffentlichen Vorlesungen über daserste Buch Samuels vielen Segen schöpfte: alsofaßte er vom Herrn Bloßen, der sich zugleich einerreinen lateinischen Schreibart beflisse, die ersten An-fangSgründe der hebräischen Sprache, wozu er vor.hin keine Gelegenheit gehabt hatte. Herr Hoinslusaber gab ihm noch mehrere Anweisung in dem Grie-chischen.
Nach einer jährigen Frist nahm er seinen Ab-schied von Naumburg mit einer öffentlichen Rede,cle viris illustribus et doctis Westtaliae, imprimisvero Corbeiae Saxonicae, und zog von' dannen nachJena, woselbst er sich von den berühmten Männern,Ruß, Danz und Stock, wie auch von dem Ma-
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