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[Band 3.]
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des Hrn. Fried. Gottfr.Schlegtendal. yzi

unter die frühzeitigen Gelehrten gehöret, und wirMithin' denen eine Gefälligkeit erweisen dürften,welchen die just, einen neuen Laralugum erudi-torum prxcocium zu verfertigen, ankommenmöchte.

Herr Friederich Gottfried Schlegrendal hatdenn den Anfang seines zeitlichen Gebens im Juliusif?o zu jingen genommen. Sein Herr Vaterführte ihn gleich in seiner zartesten Kindheit in dieersten Zugänge der Wissenschaften hinein. Sehrfrühzeitig ward er auf die Schule seiner Vaterstadtgethan, auf welcher er Rorhcrmonrs, Hefchü-?fius, Anifchofs und des Rect. Henricr Unter-richtes genoß, und alle vier Classen mir so gutemFortgange durchlief, daß er bereits im zwölftenJahre seines Alters zu denen höheren Vorlesungenbefördert wurde. Doch, das beständig auf ihnwachsame Auge und die Unterweisung und Erzie-hung seines Herrn Vaters trugen hierzu wohl einvieles bey. Dieser gab sich insbesondere die Mühe,ihn schon, da er etwan neuntehalb Jahre alt war,nach der in dem tentamine de marbeft in primaftarim iuuencure addit'cenda, eröffneten Lehrart, inder Mathematik zu unterweisen. Es heißt davon§. XXll. er habe zwar anfänglich sich von denen vor-gelegten Erklärungen und Grundsätzen, entwedergar keine, oder doch nur gar undeutliche Begriffemachen können; deswegen aber habe der Herr Va-ter das angefangene Werk nicht gleich wollen liegenlassen; indem die Erfahrung lehre, daß man imLesen und in den Anfangögründen der lateinischen

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