760 Geschichte
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Zusähe zur Geschichtedes
Herrn Joachim ChristophNemeiz.
im N. G» Eur. 4 Th. 969 St.
§Y\rir haben von diesem, nunmehro bereits inden ewigen Hütten wohnenden, und ohnge-fähr um die Zeit, da wir seine Geschichte der Pres.je übergaben, verstorbenen, Gelehrten mit vielemRuhme gesprochen. Daß unser Urtheil kein ande-res sey, als welches auch andere Gelehrten vonihm gefället, kann folgende Stelle aus der zuFrankfurt am Mayn an das Licht tretenden criri-sthen Sylphe 1755. 6 Sr. unter dem Artikel,Grraßburg, zur Genüge darthun.
So gering als die Anzahl der weltkundigen,dieser in dem gemeinen Wesen so brauchbaren Ge-lehrten ; ist so unzählbar ist hingegen das stolze Heerder finsteren Stubengelehrten, und so ausschwei-fend ist ihre Einbildung. Diese Herren gründendie Hoheit ihres Ruhms auf eine theoretische Ge-lehrsamkeit, und schmeicheln sich, dadurch die wah.re Weisheit und den Kern aller Klugheit zu besitzen.Diese allwissende Staatsdünkler schwärmen auf ih-ren öden Studierstuben durch die ganze Welt. Ih-
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