898 Geschichte
ihrer Religion vorgestellet, und bey dieser Gelegen-heit von den Druiden geredet, von den heiligenZeiten und Oertern, von den Opfern, von denCeremonien, und was zu diesen Materien gehörigseyn kann. Drittens werden die vornehmstenabergläubischen Gebräuche der Celten erzählet, ihreZaubereyen, und verschiedene Künste, die Wahr-heit zu entdecken, oder zukünftige Dinge vorher-zusagen, durch den Zweykamps, durch das Loos,durch die Wahrsagung aus den Vögeln, und Opfer-thieren, aus dem Blitze, und durch die Feuer-und Wasserproben. Hierauf folget, viertens,eine kurzgefaßte Geschichte der berühmtesten scyrhi-schen und celtischen Philosophen, als des (Orpheus,Zamolxis , Abaris, Toxaris, Anacharsisund Dicenäus; und fünftens werden zum Be-schluß einige Anmerkungen von der Art und Weise,wie die Celten das Christenthum angenommen ha-ben, hinzugefüget. Wir melden nur, mitVor-beygehung andrer Journale, welche AuSzüge vondiesem zweyten Theile gegeben habe, daß der, in dernouvelle Biblotbeque Germanique Tam. VIII. P. /.p. 8j-. befindliche , dem Leser einen vollständigenBegriff davon vorlege.
Nun wollen wir diejenigen Schriften anzeigen,womit Herr pelloutier, als ein ordentliches Mit-glied der preußischen Akademie, die Memoires der-selben bereichert hat.
Den dreizehnten Febr. 1744. las er der Ver-sammlung eine ckillerkarion lur l'orißine des Ro-mains vor, welch« aber, weil er solche noch ver-ändern