des Herrn Samuel König. 49
von ilsaupermis schmeichelte sich damit, lindschrieb in dieser Absicht an den Herrn Marquisenvon paulmy, Jhro Allerchristl. Majestät Abge.sandten in der Schweiz, sich seines Ansehens zu be.dienen, um zu Bern genaue Nachforschungen des.wegen thun zu lasten. Allein diese Nachforschungenwaren vergeblich; man fand unter den nachgelassenenPapieren des Henzi keinen einzigen Brief deS Hrn.von Leibnit;. Neue, von dem Protector der Aka.dcmie, dem Könige in Preußen, angesuchete, undauf Befehl der Obrigkeit zü Bern veranstaltete,Nachsuchungen hatten keinen bessern Auöschlag; dieAntwort war nochmals: man habe ganz undgar nichts gefunden.
Herr Röntg halte gesagt, der Brief des Hrn.von Leibnitz wäre an den zu Basel verstorbenenHerrn Hermann geschrieben gewesen. Dieß wareine Anzeige, wo man ihn gleichfalls suchen könne.Der Magistrat zu Basel, welcher von Jhro Preuß.Majestät darum angesucht worden, ließ alle vondem seligen Hermann nachgelassene, und von dessenErben aufbehaltene, Schriften mit der größtenSorgfalt durchsuchen. Diese Verrichtung warddem Herrn Johann Bernoulli, Professor derMathematik, aufgetragen; allein er fand nur dreyBriefe des Herrn von Leibnitz: in denen aberdes Grundsatzes von der kleinesten lVirkungnicht die allergeringste Meldung gethan ward. Die-sen historischen Beweisen füget die Akademie nocheinige Bedenknngen hinzu, welche, nach ihrer Mey.nung, das Ansehen der angeführten Briefstelle nochNeu Grl. Europa XIUTHril. D vollend-