des Herrn Samuel König, zr
diesem vortreflichen Grundsaße ein Geheimnißhaben machen wollen?
Die in der Abhandlung des Herrn I^önig an«geführte Briefstelle führet einen offenbaren Widernspruch mit sich; sie ist in dem Briefe des Herrnvon Lclbnltz verändert, und der Widerspruch er.scheinet darin,, nicht. Da dieser Unterschied einembloßen Druckfehler nicht kann zugeschrieben werden,vermehret er den Argwohn wider solche Briefstellenicht wenig. Denn, wenn man gleich den ganzenBrief nicht verwerfen könnte, so hat man gleich«wohl alle Ursache zu glauben, daß einige Redarken,und vielleicht ganze Perioden, eingerücket seyn, unddaß sie haben müssen verbessert werden, weil sieanfänglich nicht genug übereinstimmend mit demübrigen Jnnhalte gegeben waren.
. Das Zeugniß eines Menschen, der den Kopsverloren hat, ist nicht sonderlich bequem, um dasAnsehen der Briefstelle, wovon die Frage ist, zttbestärken.
Herr Rönig wird beschuldiget, sichtbarlich aller,ley Ausflüchte bey dieser Sache gebrauchet zu ha«ben. In dem Briefe, welchen er den zehnten De.cember an den Herrn von Njckupcrruis schrieb,wendet er, anstatt das Original des leibnihifchenBriefes vorzuzeigen, oder nur anzuzeigen, an wel-chem Orte solches befindlich sey, sein AeußersteS an,die Akademie von der Untersuchung dieser Frageabzuführen, und sie in ganz fremde Streitsachen ein-uwickeln. In einem andern seiner Briefe vomC) a fünf«