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[Band 4.]
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68 . Geschichte

sich endlich, bey dem Spruch des Urtheils,als Richter zu sitzen.

Die übrigen Richter sind nicht weniger schul-dig. HerrRönig schließet sie alle in seine Be-klagungen ein. Nach gethaner Bezeugung, daßer sie den einen mehr, den andern weniger,ehre und hochachte, machet er ihnen denem.pfindlichsten und für Richter erniedrigendsten Vor.wurf. Es fehlte ihnen, sagt er, an der gehö-rigen Einsicht, um durch sich selbst und mirErkänntniß der Sache in diesem Streite zuurtheilen. Die Herren, von Niaupermis undEuler, nimmt er allein gus; es sey denn, fügter hinzu, daß man ihnen durch einen Wider-spruch einen oder zwey unbekannte HerrenSpeculariven, welche ihre Freunde sind, zu-gesellen wolle; Philosophen, nach dem Ge-schmack des jungen Verfassers der seltsamenSchrift über das cogito , ergosum.

Wenn die Frage nur blos auf die Aechtheitdes Briesstückes angekommen wäre, hätten allediese Herren Richter seyn können, als welche we-der vieler Einsicht, noch weitläuftiger Untersuchun-gen bedarf, welche, mit einem Worte, ein jeder,der nur seine gesunde Vernunft hat, zu beurtheilenim Stande ist.

Fragt man den Herrn Rönig, woher er dasin seiner Abhandlung angeführte Briefstück bekom-men habe? so antwortet er, es sey aus einemBriefe des Herrn von Leibnitz genommen. Willman wissen, von wem er diesen Brief bekommen

habe?