Band 
[Band 4.]
Seite
114
JPEG-Download
 

114

Geschichte

sehnlichen Mitgliedern dieses höchsten Gerichts, de.neu Freyherren von Scckendorf und von Pockel,einen freye» Zutritt, und vermittelst einiger HerrenReichs - Hofrathöagenten, bekam er vieles, so zuseinem Behuf diente, zu sehen.

Insonderheit aber genoß er von dem damalsin Wien subststirenden Hochfürstl. würtembergischenGesandten, Herrn Geheimenrath von Lader, vieleund ausnehmende Gunstbezeugungen, und als ervon da aus nach Regenspurg kam, wurde er vondem Hochfürst!. würtembergischen und bayreuthi-schen Reichstaqsgesandten, Herrn GeheimenrathBaronRorhkircch, gleichmäßig wohl aufgenommen,erhielt auch durch sein gütiges Vorwort Gelegen-heit, mit denen meisten hochansehnlichcn HerrenGesandten bekannt zu werden, und sich in Reichs-tagssachen umzusehen. Hierauf gieng er nach Er-langen, lernte die Herren Professores Huri), Pfeif*fer, Rostmann, Gonne , Schierfchmid undBraun kennen, und, nachdem er den bayreuthi-schen Hof gesehen, und auch unterschiedlichen derdasigen Herren Ministers aufgewartet, begab ersich über Nürnberg nach Altorf, wo er mit denenHerren ?rofeli»ribu5 Deinlin, Heumann und LinkBekanntschaft machte, und seinen Bruder, dervon Berlin kam, erwartete, mit welchem er sodannzu seinen geliebtesten Eltern nach Scuttgard reiste,und also seine vierjährige gelehrte Reise, nachdemer den gehabten Endzweck, sich die Lehrark auswär-tiger Lehrer, und den Proceß der höchsten Reichs.

gerichte