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[Band 4.]
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ii8 Geschichte

lehrsansseit und Verdienste des Herrn Professors,welchen ich persönlich zu kennen die Ehre habe,stehe.

Herr Johann Philipp Loren; wirhofward l?2Z am isten Junius in Duisburg gebühren.Er ist der zweyte Sohn des dortigen berühmtenHerrn Professors tVirhof. Seine kindischen Jahreliefen ohne Gefahren und ohne Unglück zu Ende.Sie verdienen darum keine umständliche Nach-richt. Denn Unglück und Glück sind nur die zwoeinzigen Begebenheiten, wodurch die Jahre der Kind-heit anmerklich werden. Ein unschätzbares Glückfür ihn war die ungemeine Vorsorge seiner FrauMutter, die darum anmerklich ist, weil sie wenigin der Welt ihres gleichen hat.

, Nachdem schickten ihn seine Eltern in das bor.tige lateinische Gnmnasium. Ueberdem hatte er nochrecht gute Privatunterweisungen. Das vornehmsteaber hielte sich sein Herr Vater selber vor. Die.ser widmete ihm, da er zwölf Jahr erreicht hatte,und seinem ältern Bruder, dem nachherigen HerrnGeheimenrath von lpithof, täglich etliche kost-bare Stunden, worinn die lateinische Sprache dasHauptwerk war. Zu deren Erleichterung wurdenverschiedene angenehme Wege eingeschlagen, und«ine gründliche Kenntniß der wahren römischenSprache war die Absicht.

Außerdem hielte der Herr Professor den qan.zen Frühling, Sommer und Herbst mit diesen bey,den Söhnen all« Wochen zweymal einen Spahier-

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