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[Band 4.]
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desHrn. Joh. Philipp LormzWithof. 119

gang außer der Stadt. Er machte ihnen das Herzdurch die lieblichen Betrachtungen über die sci önenGegenstände der Felder, der Ströme und derBüsche rege. Und dann lenkte er diese Regungallemal zu Gott und zur Poesie. Nichts ließ ersich so sehr angelegen seyn, als ihnen den großenWerth eines ganz unschuldigen Lebens recht riefins Herz zu prägen, und durch fein eigenes Bey»spiel recht vor Augen zu legen.

In der ganzen Erziehung war die Ueberzeugungder einzige Weg, den die Sanftmuch bahnte. Dasist das schönste Mittel, um ein nicht ausgeartetesHerz biegsam zu machen. Und um dieser Bieg.samkeit willen ward er auch bereits im zwölftenJahre zur Musik angehalten: so, daß er etwasmehr, als ein weniges , erlernet hatte, ehe er nochdie volle Octave auf einem gewöhnlichen Clavecinbespannen konnte. Diese frühe Anleitung hat ihmeine unauslöschliche Liebe, sowohl zur Vocal - alsJnstrumentahMusik eingeprägt. Weswegen er nochgewöhnlicher maßen vor Schlafengehen durch eineErmunterung auf der Citrinen, oder dem Clavccin,sich der Sorgen des Tages zu entladen pflegt. ESist eine Anmerkung von ihm, daß er sich vor denen-,jenigen Leuten sorgfältig zu hüten pflege, die ei.nen Haß oder Widerwillen gegen die Musik hät.ten, ob er gleich viele wackre Leute kenne, dieeben kein sonderlich Werk davon machten. Ob ihmdieses zum Bonmot geworden, dergleichen er vielehat, oder ob es sein rechter Ernst sey, kann ichnicht sagen.