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[Band 4.]
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i3o Geschichte

die Anatomie, Physiologie, Materia medica unddie Pathologie las. Im October dieses Jahresschickte ihm die deutsche Gesellschaft in Gittingendas /Diplom zum Ehrenmitgliede zu. Daher erendlich auf beständiges Zumuthen eine Sammlungdeutscher Gedichte in Brenien herausgab. Sowohl aber auch dieselbe aufgenommen ward, so warer doch mit derselben in verschiedenen Stücken übelzufrieden: dergestalt, daß er sich, aus Unwillen ge.gen diese, so fort zu einer zweyten Sammlung ent-schlösse; die nunmehro in ächter Kenner Handen ist;und wovon wohl bald eine zweyte und vermehrteAuflage erscheinen wird. Es ist nicht nöthig, dieöffentlichen ungemein rühmlichen Beurtheilungen,die durch weit mehrere Privatschreiben unterstützetworden, hier beyzubringen. Man will nur so vielsagen, daß diese Gedichte wohl nicht anders aus-fallen konnten, indem dem Berfasser nicht nur diealten Griechen und Römer, sondern auch etlichehundert der neuern Lateiner gar genau bekannt sind,der Engländer, Holländer, Franzosen und Italiänernicht zu gedenken : und dazu rechne man noch dietrefliche Anleitung seines Herrn Vaters, eines dergrößten lateinischen Dichter dieses Jahrhunderts.

Jmmittelst ward ihm die Stelle eines Gua»nison - Medici in Geldern angetragen. Er begabsich selbst dahin, die Umstände genauer aufzunehmen:die ihm denn auch dahin gefielen, daß er sich aufzwey Jahre, aber langer nicht, verbinden wollte,vornehmlich in der Absicht einiger da anzustellenderUntersuchungen. Allein, diese Zeit schien zu kurz: