des Hrn. Ich. Philipp LorenzWithof. 135
bemeldeter Herr withof eine wohlgeseßte Redevon der unglücklichen Glückseligkeit der Aerzre.In erwähnter Abhandlung gehet seine Meynungeigentlich dahin, zu beweisen, nicht, daß Luft in denSaften unsers Leibes sey, als woran niemand zwei-feln kann, sondern, daß diese Luft wirklich elastischim Leibe sey, wie sie außer dem Leibe ist, und wasfür Wirkung diese elastische Luft zur Veränderungder Säfte und der festen Theile hervorbringen muß.Es zeuget die ganze Abhandlung von der schönenBelesenheit des Herrn Professors in alten und neuenAerzten, von seinen guten Einsichten und gesetzterFertigkeit in Entwickelung dunkler Aufgaben.
4. Dissertatio prima de pilo humano. Duisb.1750. Quart.
5. Nachricht von einem ehemals sehr hochge-haltenen Arzneygelehrten Aegidius Corboüensis.Ibid. 1751. Quart, anderthalb Bogen. Es istein Begrüssungsschreibcn an den Herrn von Eich-mann, als derselbe die Würde eines öffentlichenLehrers beyder Rechten zu Duisburg erhalten hakte,und beschreibet das Leben und die Verdienste desgenannten Arzeneygelehrten in einer angenehmenSchreibart.
6. Gedichte. Bremen, 1751. Octav.
7. Diiserrario secunda de pilo humano. Duisb.1752. Quart.
8- Merkwürdige Erhaltung einer zu frühzei-tigen Geburt. Ebendaselbst 1752.
9. Orario de religione medica. Hatntnonae,
1752. Quart.