des. Hni.Iac. Elisa Ioh. Capiteln. 155
betrübten Tod war entrissen worden, ich, (alsder ich mich allezeit über die große Gelehrsamkeitund besondre Gottesfurcht eines so großen Mannessehr verwundert habe,) folgendes Leichengedicht ver-fertiget habe. (Dieß findet sich hier ganz abgedruckt,es ist aber zu lang, um es einzurücken). Aus dencakechekilchen Uebungen dieses großen und nunmehroseligen GotteSgelehrten, muß, durch des Herrn Vor«schung über meine Studien, meine Beförderung,wenn nicht gänzlich, wenigstens größtentheils, ab-geleitet werden. Denn, es waren uncer den Lehr-lingen zugleich mit mir zwey Söhne des Hochwohl-gebohrnen Herrn Heinrich Wilhelm von Gchuy-lenburg, von welchen man damals sagte, daß sieeinem der Söhne des unvergleichlichen Gotteöge-lehrten, Henrich Velse, zu erkennen gegebenhatten, ich sey vorn chmens, mich in derGot--resIelahrrheir zu üben, um darnach meineLandesleurc, durch Gottes Gnade, von derAbgörrercy abzuleiten, und ihnen den wegzum reinen Gottesdienste zrr zeigen. Ob ichjemand diese meine Absicht entdeckt habe, bekenneich offenherzig nicht zu wissen. Dieses ist gewiß,daß dieser Gotteögelehrke, zufolge seines Triebeszur Fortpflanzung der Wahrheit des Evangelii,mich zu sich kommen ließ, und mich befragte, obsolches Gerücht wahr wäre i Worauf ich ant-wortete : wie ich wider eine solche Vorstellungkeinen Widerwillen hätte. Hierauf besuchte ermeinen hochgeehrten Wohlthäter, um ihn zu fra-gen : />b er mich in die öffentliche Schule senden
wolle?.