154 Geschichte
aniho höchstzuehrenden und mit kindlicher Liebe zubegegnenden Wohlthäter und Beschirmer, Jacobvon Gott), welcher damals ein sehr glücklicherund erfahrner Kaufmann der hochedlen Tirectoren(öewinclbebberen) der africanischen Ccmpagniewar, verkauft. Dieser hat mich nicht allein (sapiekein nennen lassen, sondern mich auch jrderzeit,nach seiner guten Gemüthsart, wodurch er beynahein ganz Guinea berühmt ist, als ein Vater so gelte,bet, daß er endlich, als er in sein Vaterland wie.der zurückkehren wollte, versprochen hat, daß ermich mit sich nehmen, und sein Bestes thu» wollte,daß ich in dem christlichen Gottesdienste gehörigunterwiesen würde, und eine ehrliche Kunst, wo.von ich l^öen könnte, erlernete; wie wir denn auch,durch Gottes wunderbare Regierung, nach einigenJahren, da er von Middelburg wieder nach Gui.nea gekommen war, übergebracht, und zu Middel-burg in Seeland angelanget sind; aus welcher Stadtwir darauf nach der Geburtsstadt meines sehr ge.ehrtesten Wohlthäters, nach Grafenhaag, gereisetfind.
An diesem angenehmen Orte der Niederlande,habe ich nicht allein die ersten Anfänge der nieder,deutschen Sprache erlernet, sondern mich auch derMahlerkunst, wozu ich große Lust hatte, befleißiget.Jedoch unterdessen ist mir nach einiger Zeit derHaußunterricht von dem sehr belebten Herrn,Johann Philipp langer, zugestanden wor-den ; auf dessen Absterben, als er im verwichenenJahre (1741.) der haagschen Kirche, durch einen
betrübten