des Hrn. Iac. Elisa Joh. Capiteln. 157
Nachdem ich nun von der ersten bis zur vier-ten *) Schule aufgestiegen war, habe ich durch denDienst des Herrn I.p. Manger die heilige Taufeempfangen, und predigte damals der hochehrwür-dige Herr Lttdewrg Timon pielac, aus dessenMunde alle Arten von Zuhörern mit Recht unter,wiesen zu werden wünschen, sowohl wegen seinerausnehmenden Beredsamkeit, als wegen seines Ei-fers in der thätigen Gottcsgelahrtheit. Ich bingenannt morden, nach meinem sehr geehrten Wohl-thäter, Igcob, nach dessen Schwester, welche mei.ne andere Mutter gewesen ist, Elisa, und Io,hannes, nach einer Nichte dieser beyden, der Ehe-frau des Herrn perer p?esker, Notarius und er.sten Schreibers der Kanzeley.
Nachdem ich nun in sechs und einem halbenJahre die Schulen glücklich durchgegangen war,hielt ich bey meiner öffentlichen Promotion (G. 7.)eine Rede von der Berufung der Heiden. Diesehatte ich in drey Theile abgetheilt. Der erste zeig.te , daß in dem wahren Worte Gottes Verheissun-gen von der Berufung der Nachkommen Chamsund Japhets anzutreffen seyn. Der zweyte bewieß,daß, obschon diese Berufung der Heiden bereits un.ker dem neuen Testament geschehen zu seyn gesagtwerde, dieses gleichwohl so zu verstehen sey, daßsolche nur zum Theil vollbracht sey, ihre Vollen-dung
*) Ich meyne, schon anderswo erinnert zu haben, chaßman in denen holländischen und einig«« andern Schu-len, eine jede Classe eure Schule nennet, und solchenach der Zaylvrdnung von unten auf rechnet.