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[Band 4.]
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158 Geschichte

düng aber noch zu erwarten stehe. Der dritte Theilhandelte von der Art und Weise, auf welche diesergeschehen werde.

Hier habe ich erstlich zum allgemeinen Grundeder ganzen Sache gelegt, daß Gott so lange mitunablaßigem Flehen müsse angerufen werden, biser selbst sein Wort, mit übcrflüßigen Gaben desheiligen Geistes begleitet, unter denen Heiden, wel.che bis hieher selbst das Gerücht desselben noch nichtgehöret haben, verkündigen lasse: Weiter habe ichdie Mittel, durch deren ernstliche Beobachtung die-ses Gott sehr angenehme Werk unternommen undfortgesetzet werden kann, in vier Arten abgetheilt;deren die erste die Nothwendigkeit der Erkannlnißdererjcnigen Sprachen einschärft, in welchen manmit denen Heiden, welche zum christlichen Gottes-dienste zu bewegen sind, handeln könne. Die zweyteerfordert, daß, wenn man zu diesen Völkern ge-kommen, ein bequemer Ort zu den Versammlungengestiftet, oder, wenn ein solcher schon vorhanden,derselbe fleißig zu diesem Gebrauche angewendetwerde. Die dritte zeigte, daß man auf alle Weiseeinen gemeinsamen Umgang mit diesen Menschensuchen müsse, damit sie die bewundernswürdigeAnnehmlichkeit der christlichen Brüderschaft erken,nen und dazu gereizet werden. Endlich, da die-ses alles ohne Lehrer nicht verrichtet werden kann,erfordert die vierte Art ernstlich, daß auf hohenSchulen solche Personen bequem gemacht, und alö-denn unter die Heiden gesandt werden, welche, mitbesondrer Gelehrsamkeit und Gottesfurcht begabt,