Band 
[Band 4.]
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Geschichte

♦oonctt, als Verfaffer eine Di(T. polit, theol. deSeruitute libertati Christianae non contraria , öffent-lich vertheidiget *). Es bestehet dieselbe aus dreyKaoiteln. Im ersten wird eine Beschreibung derSclaverev gegeben, und der status quaestionis deut-lich vorgestellet. Im zweyten wird der erste Ur-sprung der Sclaverey unlersuckst und angezeiget, wiedieselbe bennahe unter allen Völkern üblich gewe-sen. Im dritten endlich suchet er, sowohl mit theo-logischen, als Staats- und Rechtsgründen, auch Wi-derlegung verschiedener Einwürfe, zu erweisen, daßdie Sclaverey mit dem Christenthume nicht strei-tig sey.

Diese wohlqerathene Disputation ist gleich dar.auf von dem Herrn Hieronymus de tVilhelm,itzo der heiligen Schrift Döccor und Prediger zuAmeyden und Thienhovcn, in die niederdeutscheSprache übersehet, mit dem Kupferbilde des ge-lehnen Mohren und einer wohl ausgesonnenenVignette gezieret, und mit verschiedenen Glück-wünschungsgedichten begleitet, auf neun Bogen inQuart an das Licht gestellet, und gleich hinter ein-ander, wegen des reißenden Abganges, viermalaufgelegt worden.

Der Herr Capiteln fand auch einen guten Ge-schmack an der Dichtkunst, und zwar vornehmlichan der holländischen, übte sich darinn mit gutemFortgange, und hak verschiedene wohlgesetzte Pro-ben derselben in den Druck gegeben, wie denn über-hauvt seine holländische Schreibart rein und fließend

ist,

*) Dergl. IXTH.S-I76. 177.