j 64 Geschichte des Hrn.I. E. I. Caprcein.
befand, und wornach er seine Zueignung einrichtenmußte, übereinkommt. Mich, sagt Herr Capirein inder erstern Ansprache, der ich ein blinder Heide,der ich ein armer Sclave war, löstet Gott nun indie große, weirläuftigc und reiche Erndtc der Mob-ren aussenden, daß ich der Erstling aus den Moh-ren wäre, um meinen Brudern Christum Jesumden Gekreuzigten, und durch sein Verdienst, Reich-<hum und Ehre, wahrhaftig Gut und Gerechtigkeitanzubiethen, und sie der Gnade theilhaftig zu ma.chen, welche mir von Gott auk lauter Gnade ge.schenket ist. Dieß ist allerdings das gottesfürchligeund heilsame Augenmerk der hohen Landesobrigkeit,und insbesondre der Herren Directoren der westin-dischen Compagnie gewesen, mit welchem sie die-sen Mohren haben studiren lassen, und zum Lehrerdes Evangelii zu d' Elmina angestellet. Es kommtnun darauf an, ob und wie er, nach seiner noch ingemeldetem Jahre 1742 geschehenen Abreise, dem.selben eine Genüge gethan habe. Wir haben unsdarnach erkundiget, aber weiter nichts davon ver.nommen, als, daß er zwar die große von ihm ge.faßte Hoffnung nicht erfülle, daß aber auch gleich-wohl auf seine Amtsführung eben nichts zu sagenfalle. Dieß ist das zuverläßigste. Andere Bericht«lauten etwas anders.
LG * DL
Geschichte