Band 
[Band 4.]
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Geschichte

und in den tvekmarischen actis historico - ecelesta-lticis gnugsam Unterricht finden kann, sind sei.nen Irrthümern und Lästerungen dergestalt begegnet,daß ihm nichts als Schaamröthe, wenn er dersel.den noch fähig ist, übrig bleiben kann. Und un.ter diesen verdienet Herr pforcnhaucr eine nichtder geringsten Stellen; welche bey der Abwechse.lung in Geschichten von allerley Arten von Ge.lehrten, womit wir unsere Leser zu unterhalten be-flissen sind, uns, die feinige denenselben vorzulegen,bewogen hat. Wir werden dieselbe aus der sicher-sten Quelle, nämlich aus seinem eigenen Aufsähe,welcher in dem, zu seiner Doctorpromokion von demHerrn Doctor Hofmann angeschlagenen, Program.ma befindlich ist, schöpfen.

Der 2te October 1710. war der Tag seiner Ge.burt, und das Dorf Wetzendorf in Thüringen ander Unstrut, der Ort derselben. Sein seliger Va.cer, Benedice pfocenhauer, war ein von seinerGemeine geliebter Prediger daselbst, und seineMutter war Eva Bernhardt, eines weiffenfel-stfthen Bürgers, Friedrich Bernhardt, Toch.ter, eine Frau, welche alle eine Priestersfrau zie-rende Tugenden an sich hatte.

Durch dieser seiner theuren Eltern Fürsorgeward er nicht nur durch das Bad der heiligen Taufeder Gemeine des Herrn einverleibet, sondern auchvon Jugend auf in aller Gottseligkeit unterwiesen,und zu den Wissenschaften angeleitet. Anfänglichhielt ihm sein Herr Vater eigene Hauslehrer, nahm