Ve^Hn'. Ich. George Pfotenhauer. 169
Geireine eingeführet. Er stand den derselben et,was über sieben Jahre nicht ohne Proben des gött.liehen Segens über feine Amtsführung; da er denndurch die Fügung GocicS den qten December 174tzum vierten Diaconat nach Wittenberg berufe»ward, von welchem er 1744 zum dritten, und end-lich 1749 zum zweyten aufgerückt ist, und dieses 1letztere bis itzo rühmlich verwaltet.
Im Jahre 1754 bewarb er sich bey der dortigentheologischen Facultät um die höchste akademischeEhre der Gottesgelehrlen. Sie ward ihm unterdem Decanate des Hrn. Gcneraisuperinlendcnten,D. «softnnmr, in Betrachtung seiner bekanntenGelehrsamkeit und Verdienste, gar willig ertheilet.Dieser große GocceSgelehrte sagt in seiner C'inla-dungeschrtft von ihm: (luius doctrina atque erudi-tio vlteriori haud eget celebratione, cum ex lcri-ptis in lucem publicam editis, nec non ex quoti-dianis, quos in vrbe nolkra obit, laboribus iacris,inter omnes de ea fatis fuperque condet. De»slcbenzehnten Junius hielt er die gewöhnliche Doctor«rede, worinnen er sich wider den Herrn Präsiden-ten von Loen zu erweisen vornahm, daß die Got-kesfurcht der ersten Menschen keine bloß natürlicheund philosophische gewesen sey, und den fünf undzwanzigsten desselben MonatS vertheidigte er unterdem Vorsitze des gemeldeten Hrn. D. »Issmamrseine Jnaugural-Disputation, worin» er darthur,daß die svmbolischen Bücher der cvangelisch-luthe»rischen Kirche die Lehre der wahren Gottseligkeitrecht und vollkommen vortragen.
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