des Herrn Ioh. E. Jmman. Walch. u\
Da Herr walch ist, durch göttliche Hülfe,zeitig in den Stand gekommen, die Vorlesungender öffentlichen Lehrer der hohen Schule zu Jena zubesuchen, so hat er in derUnivcrsalhisrorie den HerrnHofrath Bllder, in der Logik Herrn Pros. Äetijchund Hofrath Daries, in der Metaphysik gedachtenHerrn Pros Reufch, in der Physik und MathesisHerrn Hofrath Hamberger, und in der adpliear«Herrn Kirchenrath wiededurg gehöret.
Seine übrige Zeit wendete er auf Erlernungder orientalischen Sprachen, und besuchte über diehebräische Grammatik, Accentuation, das Chal.daische, Syrische und Samaritanische die Vorle-sungen des damaligen Herrn ?rofelloris exrraor-dinarii, und nunmehrigen Superintendenten, HerrnJohann Leonhard Reckenbergers.
Als er hierinnen einen Grund gelegek, gab ernicht allein eine geraume Zeit einen Zuhörer in denCollegiis biblicis eC curlbriis des HertN Pros.Tympe ab, sondern ließ sich auch nachher, einigeJahre hindurch von diesem berühmten Lehrer priua-titHme in rsbbinicis, ralmudicis er arabiei« unter-richten.
Das Rabbinische trieb er nachher noch weiter 'fort, unter der Anweisung eines sehr geschicktenRabbinen, der sich als ein Judaeus conueribs da-mals auf dasiqer Akademie aufhielt. Dabey wen-dete er seine ihm übrige Stunden auf die Erlernungder lateinischen und griechischen Sprache, der Alternchümcr und der diüorjge litterariae.
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