des Herrn Joh. E. Imman. Malch. 215
durch Umgang mit den das,gen Gelehrten, durchBesuchung der Klöster, Kirchen, Bibliotheken,und Lurch Besetzung der schätzbaren Ueberbleibsel -des Alterthums, seine in den Antiquitäten undKirchengeschichten erlangte Erkänntniß nach Mög-lichkeit zu erweitern. Die Reise gieng über Botzen,Trident nach Mantua und Verona, wo er nicht alleinmit den berühmten Männern Vularst, (Drcoliniund Seguicr in-Bekanntschaft gerieth, sondernauch das Glück hatte, an dem unlängst verstorbenenberühmten Marqucje Muffel einen großen Gön-ner und Beförderer seiner auf dieser italiänischenReise sich vorgesetzten Absichten zu erhalten.
Von Verona begab er sich nach Padua, woselbstihm der Umgang mit den dortigen Gelehrten, son-derlich dem Facciolari, Sandini, Zaholim,Dulpi, pomcdera, Corclli, ungemein vortheil-haft gewesen. An beyden Orten, sowohl zu Verona,als zA Padua, hakte er Gelegenheit außer verschie-denen kostbaren Bibliotheken, Klöstern und Kirchen,manche schöne mouimenra antiquitatis mit Ver-gnügen zu betrachten.
Von Padua begab er sich nach Venedig, undnachdem er alle Merkwürdigkeiten dieser Stadt inAugenschein genommen, und sich die Bekanntschaftder dort befindlichen Gelehrten, sonderlich dererHerren Ugolini Apostolo Zeno, Conci, Zanerti,deö Griechen pathusir, der katrum, Cologiera, daVio, da Ponto, Costadoni, de Rubeis, und an-derer, erworben, setzte er seine Reise nach Banonien
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