des Herrn von Premontval. 227
v.pr. darüber, daß er ßch bisweilen widersprechenwir), oder widersprochen hac: mannichmal ist dieUrftche davon, daß er wirklich selbst zweifelhaft ist;öfter aber, daß er die Meynungen, welche erbe.stretet, dennoch in ihrem stärksten und besten Lichtevoriustellen suchet: eine Pflicht der Gegner, derenBeobachtung wir selten antreffen, dem Herrn v.pr.aber nachrühmen müssen, daß er sie nach bestemVermögen befolget. Etwas mehr, als der dritteTheil dieses Buchs, nämlich von S. zz. bis i6z,beleuchtet, in mehreren kleinen Abhandlungen da6gepriesene Nichts des Nachruhms, oder der Unsterb-lichkeit dcs Namens.
Diese Materie wird den Lesern bekannt vorkom-men : sie würden aber gewiß sich eines großen Der-gnügens und vieles Unterrichts berauben, wenn siedieselbe im Lesen überschlagen wollten. Es istalles in einen» neuen Lichte, und anderin Gesichts,puncte vorgestellet. Er wirft zuerst die Frage auf:ob die besten Schriftsteller des Alterthums ihre Un.sterblichkeit den vorzüglichen Verdiensten zu dankenhaben? Die läugnet er auf eine sehr überzeu-gende Art.
Allerley andere Zufälle, die mit ihren Verdien-sten keine Verbindung haben, sonderlich aber die Ein-führung des Christenthums, haben die griechische undlateinische Sprache, und in derselben fast nach un-bedingter Willkühr einen Theil der schlechten Schrift-steller erhalten. Der Geschmack hat oft den we-nigsten Antheil daran gehabt: es muß eine Zeitgewesen seyn, da die lateinische Sprache veraltert,P s und