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[Band 4.]
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Geschichte

und doch noch nicht ausgestorben war, in wrlcherVirgil (so wie schon itzt einige der besten fraizösi.schen Poeten) Runzeln und Unannehmlichkeitenhatte, und weniger gefiel, als in seiner mit un.serer Zeit. Doch ward er erhalten. Es folgtedarauf die lange Zeit der Barbarey ohne Geschmack.Einige critische Zeitpunkte sehten die erhaltenenSchriftsteller vom neuen in die grösseste Gefahr,in ewige Nacht zu versinken. Horaz hoffet! Un.sterblichkeit, allein er hoffeke sie von der einzebil-deten Ewigkeit Roms, und erhielt sie vom Ein-falle der nordischen Völker, und von der Religion,die den capitolinischen Jupiter in das Nichts, daser war, zurücksehte. Herr v. pr. läßt gegendie innern und eigenen Vorzüge des reinen Lateins,vor dem Latein der mittlern Zeit, einige Anmer-kungen einstießen, und meynt, wenn es in der Zeitschöne und ausgearbeitete Geister gegeben hatte,so hätten sie in diesem Latein der Mönche eben soschöne Werke des Witzes, oder der Gefthichtökundeliefern können, als Virgil und Tacims. Wirfinden davon viel Richtiges, oder doch Wahrschein.licheS, bey ihm : allein das scheint er uns nicht ge.nug erwogen zu haben, daß, so wie dieses Mönchs,latein itzt ist, und ehe es ein paar Menschenalterhindurch von bessern Geistern ausgearbeitet wäre,zum Theil die Wörter hätten mangeln müssen,deren man sich bedienet, feinere Ideen lebhaft, kurzund ohne Umschreibung auszudrücken, ferner dieNamen gewisser Dinge in der Natur, um die sichdie Mönche nicht bekümmerten, die aber doch den

Gedichten