Band 
[Band 4.]
Seite
234
JPEG-Download
 

234

Geschichte

Die Abhandlungen, von dem physischen undmoralischen Ich, und der Frage: ob der Standder bloßen Empfindung einem Glücke oder Unglückeunterworfen seyn könne? sind uns nicht so merk-würdig gewesen, als sie vielleicht andern Lesernseyn mögen. Denn wir haben nichc den geringstenZweifel an den Säßen, die Herr v. pr. hier sehrwohl vertheidiget, und davon ihm seine Gegnervorwarfen, es sey gar kein Metaphylicus . der sieglaube. Man wollte nämlich behaupten, ein Kindsey keines Glückes und Unglückes fähig, und ver-diene im Schmerze kein Mitleiden, weil es keineReflexion habe: und, wenn wir zwar fortdauren,aber durch einen lekhischen Trunk vergessen sollten,wer wir gewesen sind, so waren wir ein anderergeworden, und wir haben uns nicht darum zu be-kümmern, ob dieser andere glücklich oder Unglück-lich sey.

S. 212. folget die Aufgabe: ob ein Körperdurch ein göttlich Wunderwerk, an zween Ortengleich gegenwärtig seyn, und an beyden eine ganzeZeit hindurch auf gleiche Weise gesehen werdenkönne? Sie wird bejahet: und wer die Auflösungzu lesen beliebet, wird wohl nicht an deren Rich-tigkeit zweifeln. Einige darüber angestellte Be-trachtungen machen'sie wichtig, da sie anfangs bloßcurieux zu seyn scheinet. Die sämmtlichen Abhand-lungen von S. 24z bis 349. betreffen die bloß phy-sikalischen Beweise für das Daseyn Gottes, unddie sogenannten XXO-Theologien, die so sehr Modegeworden sind. Wenn man dem Widersacher die

Mög-