des Hrn. v.Maupert. mit Hrn.Köm'g. 265
In diesen beyden Schriften findet man nichtden allergeringsten Beweis derAechtheit desleibnitzi-schen Briefes. Ein eiteles Gepränge von Rechts-gelehrsamkeit machet den größten Theil derselbenaus; und das übrige dienet, um die Akademie zuschelten, den Grundsatz des Herrn v. iTJ. zu be-streiten, und ihm die Ehre der Erfindung zu rauben,indem man diesen Grundsatz allen Alten und Neu.ern zuschreibet, welche jemals gesagt haben, oderscheinen gesagt zu haben; daß die t^atur diekürzesten lVege einsthlage. Herr K. drohetdarinn, dem Herrn von lUaupcrruis und demHerrn Euter durch ein Werk von erstaunlicher Tief-finnigkeit zu Boden zu werfen. Allein er drohetseit vier Jahren. Herr Euler hat seine in denleipzigschen actis befindliche Abhandlung zergliedert,und gezeiget, wie wenig Herr K. einen Beruf zusolchen Materien habe, in denen er sich so hochmüthigrichterliche Aussprüche zu thun angemaßet. Indieser Schrift, auf welche man nie etwas zu ant-worten gewußt hat, kann man, wenn man sie mitdes Herrn Rönigs seiner vergleichet, sehen, wasfür ein Unterschied zwischen einem lVIarbemaricusund einem.VIarbemaricaller sey.
Die Akademie hak an dem mathematischen Streitekeinen Theil genommen. Sie hat sich allein mitder Untersuchung der Aechtheit des Briefstückes be.schäfftigcc. Es ist von ihrer Seite nichts weiter,als das Urtheil der Akademie, und drey Briefe,der erste von dem Herrn Euler, der andere vondem Herrn Ulaupcrruis, und der dritte von demNeu Gel. Europa XIU Tb. S Herrn