26s Anhang von den Streitigkcircn
jener, weil er Mäßigung gebrauchen wollte, diesennicht mehr, als nur da, wo es ihm unmöglich war,ihn nicht zu sehen. Kurze Zeit darauf fiel der Herrf. 117. in eine gefährliche Krankheit; er verließPolödam, um zu Berlin seiner Gesundheit, welchetäglich abnahm, zu pflegen. Er meynte in Ruhezu seyn, aber er betrog sich. Da die Akademiewar ersucht worden, zu urtheilen, ob der Brief des*» Herrn von Leibniy an den seligen Herrmann,welchen Herr Rönig angeführet, ächt wäre, underklärt hatte, daß die angezogene Stelle verstüm-melt worden; nahm Voltaire, welcher sonst einegänzliche Verachtung des Herrn Ixonirzs, mitwelchem er bey der Frau Marquisinn dir Ehareler,Umgang gehabt, von sich hatte blicken lasten, dieseGelegenheit in Acht, dem Herrn v. VH. heimlicheStiche benzubringen, welche er hoffte, daß man demHerrn IxönP zuschreiben würde. Er machte dieunhöflichsten Auszüge aus den Werken des HerrnPräsidenten, und die holländischen Journale wur-den von ihm mit Stachel- und Schimpfschriften an-gefüllt. Der Herr v. ITJ. wußte nichts von dem,was vorgieng; er befand sich zu übel, als daß manihm das böse Verfahren des Voltaire nicht hätteverhelen fcllen. Ganz Berlin war davon unter-richtet; er allein wußte es nicht. Kaum aber hatteer es erfahren, als bereits Jhro Majestät, der König,einen gerechten Unwillen gefaßt hatten, und selbstfeine Vertheidigung auf sich nahmen. Voltaireward durch den in französischer Sprache gedrucktenBries eines Mitgliedes der berlinischen Akademie
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