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[Band 4.]
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Geschichte

auf bedacht gewesen, den Lesern desselben seine Ge,schichte mitzutheilen.. Allein, da ich von Zeit zuZeit auf nähere Nachrichten dazu vertröstet worden,so habe solches, um ihnen etwas vollständiges zuliefern, bis dahin ausgestellet. Nunmehro aber,da ich nicht hoffen kann, daß sie nach meinemWunsche erfolgen werden, habe es nicht längeraufschieben wollen, dasjenige, so mir theils zuver. ^lässig bekannt, theils aus seinen eigenen Schriftenzu ersehen ist, so wenig es auch von einem so ver.dienten Mann ist, mitzutheilen.

Der erste Tag seines zeitlichen Lebens war der6te Merz des Jahres 1698, an welchem er solcheszu Aßen, einem wegen der Versammlung der Landes,stände nicht unbekannten Städtchen in der LandschaftDrente, empfieng. Eines Berichtes von der erstenKindheit, Erziehung und Schulstudien kann manin der Geschichte eines Gelehrten, wenn sie nichtetwan einiges Besondere und Merkwürdige haben,entbehren. Was aber die akademischen Studienunsers berühmten Herrn Dsctorö betrifft; so hater solche vornehmlich zu Franecker getrieben, unddaselbst, außer andern, in der GotteSgelahrtheit denunvergleichlichen Campegius Vitringa, in denmorgenländischen Sprachen und Literatur, den da.malö schon den ersten Rang darinn behauptendenAlbert Schaltens, und im Griechischen den gleich,falls zu seiner Zeit hervorragenden Lambcrr Bos,zu seinen Lehrern gehabt. Der Schüler war seinergroßen Lehrer werth. Es zeigte sich immer mehr,zu ihrer großen Freude, was für einen vorzüglichen

Fort.