des Herrn Johann Alberti. 285
(Beweine in der Stadt Haarlem berufen, und dader Ruhm seiner Gelehrsamkeit sowohl durch seineherausgegebene Schriften, als auch durch seinenausgebreiteten Briefwechsel, beständig zunahm,so ward er im Jahre 1742 den 12. Iul. von denenHerren Sraatcn von Holland und Westfrießlandan die Stelle des verstorbenen F. Fabricius zumProfessor der Gottesgelahrtheit auf der Universitätzu Leiden angestellet. Den 18. Sept. hielt er alsozu Haarlem seine Abschiedspredigt über 1 Thcsss»a, 7. 8. und trat, nachdem er zuvor zum DoccorTheologia erkläret worden, den Oct. sein aka-demisches Amt zu Leiden feyerlich an, mit einer Redede theologiae ec critices connubio. Den 8- Febr.als welcher zu Leiden der gewöhnliche Tag der Um-wechselung der akademischen Aemter ist, 1745 warder zum Secretarius des akademischen Senats, undan demselbigen Tage 1747, an die Stelle des HerrnHemsterhuis, zum Rector Magnificus erwählet.Diese Würde übertrug er des folgenden Jahreswiederum am benamten Tage, dem Herrn Pros.der Rechten, Joachim Schwarz, mit der Redepro poesi theologo utili.
Bereits seit verschiedenen Jahren hat es demweifen Regierer der Menschen gefallen, diesensonst arbeitsamen Gelehrten mit einer 'eibeSschwach-heit heimzusuchen. Diese hat sowohl die weitereAusgabe des-Hejychius, als auch andere Werkegehemmet, und auch selbst seine AmtSarbeiten sehrunterbrochen. Gleichwohl prangen noch verschie-dene neuere Ausgaben griechischer Schriftsteller,
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