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den, und Höchstderoselben Gnade mit tiefer Ehr-erbietigkeit zu bewundern. Einige Tage daraufreisete er nach Wolfenbüttel, und von da nachBraunschweig, allwo er die Bibliothek, auch dasSchloß Salzdahl, und andre Sehenswürdigkeitenbeyder Städte in Betrachtung zog, und sich mitden vornehmsten Gelehrten, mit welchen er her-nach einen beständigen Briefwechsel unterhalten,bekannt machte. Hierauf kam er kurz vor Johan.nis zu Helmstädt an, woselbst er in das Collegiumder ordentlichen Professoren, und kurz darauf indie philosophische Facultät aufgenommen wurde.Er machte am Geburtstage des DurchlauchtigstenHerzogs, den ersten August, mit einer Rede ctephilosophiae absque literis graecis imperfectione,den öffentlichen Anfang feines Amtes, wozu er einprogramma aditiale criticum soper locis nonnul-lis Flavii Josephi voranschickte. Hieraufhielt er philologische und exegetische Collegia, er-klärte die besten griechischen und lateinischen Schrift-steller, und erlangte sogleich das Jahr darauf dasDecanat der philosophischen Kaculrac, welches ervom zweyten Jenner bis an den ryten November*749 geführet hat.
Im Monat August ihtgedachten Jahres reiseteunser Hr. Professor, mit Genehmhaltung des Lande-Herrn, über Braunschweig, Lüneburg und Rahcburgnach Lübeck, um allda seinen hochgeehrtesten Hrn.Vetter, den hochbcrühmken dortigen Superinten-denten, D. Johann Gottlob Larpzov, zu be-suchen. Von diesem ward er sehr gütig aufgenom-
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