des Hrn. George Friedrich Dein lein. 341
Professoren, daß sie keinen gemeinen Schüler vorsich.hatten; und es ahndete sie, daß er einer ihrerkünftigen Mitarbeiter und Collegen wäre, an demsie ihre Hebe und Treue mit vereinigten Kräftenverschwenden müßten. Der Herr Doctor hörtein der Ordnung, in welcher die Wissenschaften ver-knüpfet sind, seine Collegia. Der sel. Schwarzerklärte ihm die Eigenschaften der wahren und rei-nen lateinischen Schreibart, die Alterthümer unddas Recht der Natur. Ioh. Heinrich Müllernhörte er privatim in den mathematischen Wissen-schaften, und in eben denselben privatissime bettHerrn D. Joh. liVilh. Baier, bey welchem erauch nebst noch vier andern und auserlesenen Mit-schülern des Buddei Philosophie durchdisputirte.Den Curium Philosophicum selbst aber über denBuddeus hörte er ben Herrn Professor Köhler,der ihn auch in die Historie, und besonders in dieGeschichte der Staaten von Europa führte. Nungeschahe der Uebergang zu der vornehmlich erwähl-tcn Rechtsgelehrsamkeit, an deren Seite aber im-mer die Liebe zu den philologischen und philoso-phischen Studien blieb. Außer Spitzen undHtldebrandcn hatte er im bürgerlichen, so wieim Lehnrechte, Herrn Carl Moritz Hofmann,der als D. Legens damals mit großem Beyfalllehrte, zum Anführer, und er rühmte gar oft inseinem Leben, daß er besagtem gründlichen undmuntern Herrn l). Hofmann das meiste inciuilibuszu danken habe. Im öffentlichen Rechte und derWapenkunst hörte er den berühmte» Zxinke lesen.
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