desHrn.Sar! Gerth von Ketelhodt. 373
April selbigen Jahres, als er vorher den agsten Jul.i?;- sich zu Jena inscribiren lassen, hielt er, nachder vom fürstl. rudolstädtischen Consistorio erlang,ten Erlaubniß zum Abschiede, da in dem darumbeschehenen Nachsuchungöschreiben der Hr. RectorRosa Folgendes : Ex huius ingenii non minusquam generis uobilitateet praestantia magna quon-dam et eximia exspectamus, promittimus et omi-namur, und der Hr. Conrector Ulrich dieses ge.schrieben : Generoso pulcra et bona cuncta discen-di ardore inflammatus succinctusque elegantiorislitteraturae praesidiis felici omine ad amplioremlaudis et virtutis circum tendit, seine Abschieds,rede, in Beyseyn höchstgedachten regierenden Für.stenö Durch!, so auch den vorigen Handlungen je.derzeit Dero hohe Gegenwart gegönnet, de vir-tute sola nobilitante, und begab sich darauf so-gleich nach Jena, woselbst er, nachdem er beynahe fünf Jahr daselbsten die berühmtesten Lehrerin allen ihm nöthigen Wissenschaften gehöret,fünfmal bey öffentlichen Disputationen die Stelleeines Gegners vertreten,sechs von ihm ausgearbeitete,und in den mehresten gelehrten Zeitungen mit vielemRuhm recensirte, Schriften dem Publico bekanntgemacht, die französische, italiänische und englischeSprachen, nebst den nöthigen Leibesübungen er.lernet, auch bey der lateinischen Gesellschaft, nachübergebener Probeschrift, de principe iuuentutis,und bey der deutschen Gesellschaft, auf vorqangigeAusarbeitung des Satzes, von der k^orhrven-digkeit der Ministers eines Regenten, die
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