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[Band 4.]
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382 Geschichte

die Augen stellte, hatte er nie, weder von ihm,noch von seinem Werke reden hören. Es geschahein den letzter» Monaten des Jahres 175». Seinin die Augen fallendes verwitwetes Wesen und Kleiedüng, sagt er, wird mir jederzeit im Gedächtniß schwe-ben. Er kam als ein Bettler, und er sahe in derThat so zerlappt aus, als man es sich nur vorstel-len kann. Seine Kleider waren eitel Stücke undFlecke; seinieinenzeug war mehr verfault als schmu-tzig; hierzu kam ein halb blödes und halb verwor-renes Ansehen, welches alles nicht zu seinem Vor-theil einnehmen konnte. Ich sprach mit derjenigenFreundlichkeit mit ihm, welche ich jederzeit ge-glaubt habe, denen Unglücklichen schuldig zu fern,welche um desto mehr Achtung verdienen, je tieferihr Elend ist. Ich that ihm die gewöhnlichen Fra-gen: wer er wäre? wo er her sey? u. s. w. Erantwortete mir nur mit einzelnen Silben, ohnegleichwohl einige Verlegenheit oder Bestürzung vonsich blicken zu lassen. Ich glaubte etwas an ihmwahrzunehmen, so meine Neubcgierde rege mach-te, und eine Geneigtheit für ihn bey mir er-weckte. Ich fragte ihn, ob er keine Zeugnisse aus-zuweisen hätte. Er. zeigte mir einige, welche sehrabgenützt, aber zugleich in so rühmlichen Ausdrü-cken abgefasset waren, daß sie meine Aufmerksam-keit noch mehr erweckten. Nur mcrkcte ich an,daß sie ohngefähr vier Jahrs alt wären, und nichtdas geringste zu erkennen gaben, was Herr pan-chaud seil der Zeit gethan hätte. Ich fieng aufsneue an, ihn auszufragen, konnte aber nichts aus

ihm