-es Don Carl Franz Toustaint. 397
ctiiierorden. Im Jahre 172; legte er sich in demKloster de Bonnenouvelle zu Rouen auf das ©rie,Zische unb Hebräische, ja so gar auch, wider die'Gewohnheit seiner Landesleute, auf das Deutsche,Holländische, Englische und Italiänische. ImJahr 1729 ward er Priester zu Bec, und triebdaselbst die Gccmetric, Algebra, Rechenkunst undBotanik. Mitlcrweile verordnete man ihn zu Be-sorgung der Ausgabe von s. Theodori Srudir»Werken, mit welcher man damals umgieng. Erarbeitete daran in der Abtey St. Ouen zu Rouen,und kam durch das fleißige Lesen gedachten Kir-chenlehrers auf die Spur des Metri , dessen ersich in seinen Hymnis oder Kirchenliedern bedient.Diese Entdeckung klärte ihm das hebräische Ma-trum in den Psalmen und Gesängen des alten Te-staments auf. Mit der heiligen Dichtkunst machteer sich so bekannt, daß er hebräische Psalmen aus-wendig konnte, und solche im Bette vor dem Ein-schlafen hcrbetete. Auch trug er, wo er gieng undstund, einen hebräischen Psalter bey sich. DieBeschäfftigung imt dem Theodoro Smdira rüsteihn nach Paris, um daselbst die Manuscripke vondemselben nachzuschlagen.
Er hielt sich allda ein Jahr lang auf, und derdamals entstandene Streit wegen des neuen Mis-sals von Troijeö erweckte bey ihm die Lust, dieAlterthümer der Sacramente zu untersuchen. dasist, sich zu erkundigen, wie und mit was für ei,ner Erhebung der Stimmen man dieEinsegnungS-worte bey der Communion ausgesprochen hahe.