des Herrn Rudolphin Venuti. 405
andern auS dem Grunde hervorgegrabeneu altenDenkmälern auch eine Aufschrift gefunden, welcheHerr Venuti, mit feinen Anmerkungen in italiäni-scher Spräche begleitet, im Druck erscheinen ließ.Diese erste Probe wurde überaus wohl aufgcnom-men, und die Kenner der Alterthümer wurden da-durch noch mehr in der Hoffnung, gar wichtigeDienste von ihm zu erhalten, bestärket. Der Hr.Kardinal Alexander Albani, ein Bruders Sohndes Pabstes Clemens des cilfren, ein Herr, dersich diesen Theil der Gelehrsamkeit zu ewigem Dan-ke verbunden hak, berief ihn zu seinem Auditor, dasist, zu demjenigen, dessen Gesellschaft und Beyhülfeer sich bey seinen gelehrten Beschäffligungen be-diente; und da derselbe eine Sammlung von al-ten Münzen erster Größe besaß, trlig er ihm auf,Anmerkungen und Erläuterungen darüber zu ma-
chen.
ein so weites Feld eröffnete, erweckte den Eifer die-ser Gesellschaft aufs neue, und eigentlich zu sagen,rechnet sie ihre Errichtung erst von diesem Jahre1734 an. Denn damals allererst machte sie sich Ge-setze, wählte sich ein Haupt, setzte die Zahl ihrer Glie-der fest, und nahm ein Siegel an. Das folgendeJahr 1735 faßte sie den Entschluß, ihre auserlesenenAnmerkungen und Abhandlungen an Las Licht zustellen, und der erste Theil, - welchem 1740 und her-nach verschiedene andere gefolgt sind, erschien indemselben. Wir erinnern noch, daß Herr PhilippVenuti, gleichfalls Abt undMitglied dieser Gesellschaft,auch der Akademie zu Paris, Bordeaux, MarseilleunvMontauban, mit unserm Gelehrten nicht zu vermen-gen sey.