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[Band 4.]
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. des Herrn Theodor Scheltinga. 419

Redncrkunst hörte. . In eben dieser Kunst ließ ersich auch von dem seligen Taco Hajo von denHonerc unterrichten. Und eben diesen, wie auchdie gleichfalls bereits in die Ewigkeit vorgesetztenMänner, I. Mark, Fr. Fabricius, und I.lVefselius, hatte er auch, den erstem gleichwohlnur auf eine kurze Zeit, zu Lehrern in der Gottes,zelahrtheit.

Da sein Herr Bruder damals im Jahre 1731zur juristischen Profession nach Deventer berufenwurde, faßte er den Entschluß in der Mitte des Som-mers wieder nach Frießland zurückzukehren, mit derAbsicht, sich die höchste Würde in der Gottcöge-lahrtheit zu erwerben. Doch, da sein Vater undseine Freunde ihm anriethe», daß er sich zuförderstzu dem examine zur Candidatur des Predigtamtesstellen sollte, meldete er sich beyder leewardischenClassis, und ward von derselben den z. Sept. 1731hi'nzugelaffen. Seine Examinatoren waren HerrSchrader, Prediger zu Lcewardcn, und HerrG. Atsma, berufener Prediger zur St. Annen-Parochie (von welchem Orte er nachmals nachSt. Gertmdenberg gekommen ist). Er ward also,nach der in Frießland üblichen Gewohnheit, alsCandidat sowohl zum Predigen, als auch zu denandern geistlichen Amtsverrichtungen gelassen.

Noch in demselben Mynate, da er das erstemal als Candidat zu Oostermeer gepredigt hatte,ward er zum Prediger dieser Gemeine berufen, undtrat mithin in die Stelle seines eben genannten vondort wegberrssenen Examinatoris, des Hrn. Atsma.

Den