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[Band 4.]
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428 Geschichte

oo, wke, nach seiner Meynung, im lehten Theile>es zweyten Kapitels, solche ihm noch nicht erfülletu seyn schienen, hat er dasjenige, was wir noch»m Glauben hoffen, bescheidentlich vorgestellet. Beyliesem allen konnte es nicht anders sinn, »der ver-chiedene andere Propheten mußten mit dem Haba-kuk verglichen werden, und deren Stellen suchet eralso auch bey Gelegenheit in ihr Licht zu sehen. Hier-auf hak er erst die Menge andrer Ausleger zu Ra-the gezogen, und, wo er eö nöthig erachtet, sichihre Auslegungen gefallen lassen, oder ordentlich un-tersuchet und widerleget.

Hierauf kommen gleichfalls kurze prolegomeng,worinn von dem Namen und dem Vaterlande Haba-kuks gehandelt, und insbesondre die Zelt, da ergelebet und geschrieben, untersuchet wird; worinnder Herr Verfasser eö mit den Juden hält, und ihnunt>r der Regierung des Königes Manasse sehet.Endlich wird von der Benennung N’SJn etwasweniges beygebracht, und zuleht der Innhalt derProphezevung angewiesen, daß nämlich darinn,mit Beziehung auf die Kirche, dasjenige vorge-stellet werde, was, von dem Einfalle der Chaldaeran, bis an das Ende der Welt geschehen sollte, aufdaß daraus erhelle, daß endlich alles zum RuhmeChristi und seines Volkes gereichen werde.

Wir kommen zur Auslegung selbst. Nächstder Aufschrift, theilet Herr Schelringa das ersteKapitel in dren Abschnitte. Der erste in den dreyersten Versen enthalt das dem Propheten gesche-

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