des Hm. Theodor Scheltinga. 427
Der Herr Verfasser klaget bllliq selbst m der Vor-t-cde darüber, und ist anitzo nicht abgeneigt, einerichtigere, und zugleich vermehrte Aufläge desselbenan das Licht zu stellen. Es verdienet billig dastob, so ihm im Bockßiai Gcpt. S. 262 u. 289,in der bed. Didl. 1 B. 6. Sr. S. 685, undin andern Schriften bcngeleget worden.
Die kurze Zuschrift an seine AmtSgenossen zuArnhem leget ein Zeugniß der nachahmenswürdigenEintracht und Liebe, in welcher er mit ihnen ge-standen, ab. In der auch nicht langen Vorredegiebxt er eine Nachricht von der Art und Weise,welcher er sich bey Erklärung des Propheten Haba-kuk bedient. Er hat nämlich zufördcrst, ohne selbstanfänglich andere zu Rathe zu ziehen, seine eigenenach dem Grundrerke genau eingerichtete lateinischeUebersehung gemacht. Er fand nachher, wie erleicht voraus sehen konnte, da vornehmlich das Lichtder morgenländi«chen Dialekten von andern nichtgenug war zu Rathe gezogen worden, daß solchein vielen Stücken von allen übrigen abweiche; erunterläßt aber auch nicht jedes mal seine gegrün.bete Ursachen davon anzugeben. Bey der Ausle-gung selbst hat er keinen Ausschweifungen über Ma-terien aus der Theologie statt gegeben, sonderktvielmehr seine Bemühung angewandt, um den Zu«sammenhaNg und den Zweck des Propheten zu tref-fen, und, wo er ihn getroffen zu haben meynte, mitguten Gründen zu bestärken und kürzlich zu erläu-tern. Bey jedem Abschnitte hat er ferner die histo-tische Erfüllung der Weissagungen angezeiget, undE e 2 , ws