448 Geschichte
D. Andreas Adam Hochfterterk. Von dieserseiner gleichfalls noch am Leben seyenden FrauMutter ist er den r8- May 1728 zu Ludewigsburgauf die Welt gesetzt worden.
Anfänglich in dieser seiner Geburtssiadt, undhernach zu Stuttgard, genoß er eine Zeit lang desbesondern Unterrichtes verschiedener geschickten Man.ner, und ward darauf im Jahr 1744 in das obereGymnasium zu Scuttgard befördert. In demselbenlegte er den gehörigen Grund unter der Anführungder damaligen berühmten Lehrer derselben, IlVcihcn--meyer, Lenrilms, Fischer, Göritz, Äösstcr,T^ansler, Anausc, und Msiander, in denSprachen und Wissenschaften, und ward folglichim Jahre 1744 in das Leminarium theologicumzu Tübingen aufgenommen. Daselbst hörte erzween Jahre lang in der Weltweisheit die durchRuhm und Verdienste verewigten Weltweisen,Maichel, Lanz, ^hsiandcr, Bldcrstem, undRraft, mit einem so erwünschten Erfolge, daßihm im Jahr 4746, nach gewöhnlicher Ablegungder erforderlichen so genannten öffentlichen undprinzr-mcrirorum, die Magisterwürde, und untersieben und zwanzig Candidaten die erste Stelle,ertheilet wurde.
Nachdem er diese erste Bahn seiner akade,mischen Stadien mit allem Ruhme zurück qeleget,wendete er sich zur GotteSgelahrtheit, und legte sichinit äußerstem Fleiße und Ei^fer auf dieselbe. DieLehrer, deren Unterricht darinn er sich zu Nutze machte,waren der Hetr Kanzler Pfcff, ü. XVeifmann,
D. 2Uenim,