des Hrn. Joh. Andreas Taffnger. 451
sie ihm 175z das Diploma eines auswärtigen Mit.gliedeS ertheilte. Nicht weniger machten sich dielateinische Gesellschaft ;!l Jena und die deutschezu Göttingen 1752, wie auch die deutsche zu Helm.städt 17;;, eine Ehre daraus, ihn mit dem Diplomihres Ehrenmitgliedes zu beehren. Zu Götlingenstellte er, bey seinem dortigen Aufenthalte, zwokleine Schriften an das Licht, die eine de nuptiisllatauorum, und die andre, Reflexions für le ca-ractere facre (Tun ministre etranger. Zu Hallevertheidigte er den zi.Ienner 175z unter dem Vor.sitze seines großen Gutthäters, des nunmeh''o, zugroßem Leidwesen aller Kenner einer wahren Ge.lehrsamkeit, verstorbenen Herrn Doclor Baum-gartens, eine von ihm selbst niedergeschriebeneStreitschrift de sacramentis generarim spectatis.
Nachdem er in sein geliebkesteS Vaterland wie-der zurückgekehret, ward ihm nicht lange daraufjm Christmonath 1753 die Stelle eines außerordent-lichen Lehrers des Gottesgelahrtheit und der morgen,landischen Sprachen bey dem 6ymnaflo illustri zuStuttgard gnädigst aufgetragen, und 175; ward erzum ordentlichen Professor gemeldeter Wissenschaf,ten angestellet.
Uebrigens lebet unser Herr Professor seit 1753in einer vergnügten Ehe mit der Tochter des se.ligen tübinzischen Doctors und Professors der Ar.zeneywissenschaft, Alexander Camerarius.
Hier ist nun das Ver;eichniß seiner bis hieherder gelehrten Welt mitgetheilten, und durchgängigwohl aufgenommenen Schriften.
1. Tractatus