desHrn. NicolausWtzstmnann. 477
meiic jugendliche Gedanken, und ich ließ diese Rei-me darüber aus meiner Feder fließen.
Ja: unser Lcicdecich zeigt uns von neuen Reichen,Mcn Lehrer, schon den Grund, und ihm wird alle-
weichen.
Der Beste ist er schon: der Größte wird er bald.
Da Neid und Boßheit doch von ihm zurücke prallt.
Wir rechnen ferner dahin, daß er sowohl i6iz da-erstc Jubiläum der in der Mark Brandenburg ein.geführten Reformisten*), als mich ,1739 das zweyteder lutherischen Religion mitgefeyert hat. Wierechnen nicht weniger dahin, daß er 17Z2 Ihro ihtregierende kaiserliche Majestät, als damaligen Her-zog von Lothringen, aufzuwarten die Gnade gehabt,und das Programma zu der lateinischen, in Ver-sen gehaltenen Oration des damaligen Magisters,nachmaligen Professors zu Wittenberg, JohamrWilhelm Hofmann, verfertiget habe. Wir rech-nen endlich nicht weniger dahin, daß, als im Jahre1738 Ihro Maj. der hochselige König, Fricdcrichwilhelnr, Dero Universität mit Dero allerhöch.sten Gegenwart begnadigten, er allen in Dero hohenGegenwart vorgenommenen Feyerlichkeiten bcyge-gewohnet habe, und bey Höchstderoselben in ein?besondere Anmerkung gekommen sev.
Da eg das Amt eines Professors der Beredt,samkcit mit sich bringet, daß er nicht nur jährlichH h z den
*) Bey diesem bat Job Lbriff. Seemann, und beydem letztem, Paul Ernst JablonsiP die Jubelredegehalten. Sie stich beyde gedruckt und bekannt.