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[Band 4.]
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Des Herrn von Hoven. zzz

chen; sondern in der gläubigen Liebe, welche die Ge-rechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geistwirket. Ist eö hingegen nicht noch ein Ueberbleib-sel des päbstlichen Sauerteiges, wenn man glaubet,j niemand könne zur wahren Kirche Christi gehören,i ee fen denn, daß er auch von diesem oder jenem Hau-j fen für ein Glied ihrer Versammlung auf. und ange«> nommen worden? Sollte wohl unser ewiges Wohlund Weh von dem Urtheil eines gewissen Haufens,schwacher, und dem Irrthum so wohl unterworfenerMeiischen, als andere, die sie verurtheilen, abhan-gen? Macht man auf diese Weise Gott nicht zumNachrichter von Menschen? Unglücklicher Luther, dernach eben diesen Grundsätzen verdammet worden,und ein Verdammter wäre geblieben, wenn ihmnicht ein Haufen trüglicher Menschen wäre bepge-fallen! Macht denn der Haufen den Irrthum zurWahrheit, und das Laster zur Tugend? Wir müs-sen also die Versammlung nicht um ihrer Mängelund Gebrechen willen verlassen; weil solches widerdie Liebe streitet: wenn sie aber uns verlässet und ver»stößet, so können wir solches geduldig, ja muchig tra-gen, weil eben dieses die Propheten und Apostel, jaChristus selbst, erdulden müssen. Dieses ist kürz.lich mein Begrif von der Kirche: wo habe ich aberjemals gelehret, daß die Kirche bloß aus solchenChristen hier auf Erden bestehen müßte, derenGlaube durch die Liebe thätig sev? Rede ich, soS. 1 17 wo es heißer: Die allgemeine äußerlicheund alle Sekten in stct) fastende Ixirche ist al-lerdings ein Acker, auf dem Weizen und Un-kraut