754 ' Geschichte
mim per semestre aestiuum M DCC LVIII. ha-bendarum , hat Herr lVernsdorf damals öffent»lich über den Sveronius lesen, in besonderen Vor-lesungen aber eine Einleitung in die Känntniß deralten lateinischen Schrifsteller geben , und des sene-cae tragici Hippolytum und Troadas erklärenwollen. Seine übrige öffentliche akademische Ver.richwngen, sind aus dem Verzeichniß seiner Schrif.ten, welches wir sogleich beyfügen, zu ersehen.
i Oratio de cruce, humanae salutis tropaeo,in memoriam feruatoris rnoi ientis,, 74 5 .Mitten berg.
s. Disp. I. de Hypatia, philosopha Alexandri-na, Praes, io. dan. ritter, 1747.
z. Disp. II. de Hypatia, philos.Alexand. Ipe-ciatim de eius caede, 1747.
4. Disp. III. de Hypatia, speciatim de causiiscaedis eius. 1748» Unter den verschiedenen Ursachen,welche Sokraces,philostorIius,Hesychius, Ma,lala und Svidas von der Ermordung der Hypa-tia angeben, wird das Zeugniß des Hesychius fürdas wahrscheinlichste gehalten, und mit dem Gokra-tes verglichen, und daher gezeigt, daß ein großerVerdacht magischer Künste, welche Hypatia anwen-dete, die Zwistigkeiten zwischen Cynllus und d)ve*sles zu unkerhalren, den alexandrinischen Pöbel wie»der dieselbe in Wuth gebracht habe.
5. Disp. de Hypatia, speciatim deCyrillo epi-scopo incansa tumultus Alexandri, caedisque Hy-patiae contra COTHOFU.ABNOLDVM et 10. tolan-dvm defenso. 1748- zusammen 16 B. Arnold in
seiner