Band 
[Band 4.]
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des Herrn Cornelius Cayley. 89z

bereit, meinen Geist aufzunehmen. Es kam mirvor, ich verwandte meine lehte Augenblicke zu nichtsanders, als daß ich meinen umstehenden Freundendie Segnungen des Evangeliums bezeugte. Undnach Verlauf der gemeldeten Zeit gab ich meinenGeist auf. Unmittelbar darnach flog ich in dieLuft, nach dem Orte, allwo der Erlöser in mensch-licher Gestalt mich erwartete, auf, welcher mich,ohne ein Wort zu reden, bey der rechten Handfaßte, und mich gen Himmel zu leiten anfieng.Indem Jesus mich durch die Luft führete, erblickteich eine Menge böser Geister von unförmlichen Ge-stalten, die ein wenig der menschlichen glichen,welche mit fremden, und heßlich gemachten Waf-fen versehen waren. Mir dünkete, daß diese böseGeister sich gleichsam in einer doppelten Reihestelleten, durch welche Jesus Christus mich hinfüh-retc. Sie fielen mich dem ganzen Weg über be-ständig, und mit großer Wuth, mit ihren Waffenan; aber als Christus, der mich mit seiner Handumfaßte, sich ihnen näherte, flogen sie weg, dennsie fürchteten sich, dem Erlöser nahe zu kommen.Da ich dieses vernahm, bekam ich Muth, undfühlete in meiner Seele unaussprechliche Freude»Uebcrdem bemerkte ich auch, daß sie je zwey oderdrei, an den Füßen mit Ketten an einander festge-schlöffcn, und nicht mächtig waren, mich zu beschä-digen. Auf diese Weise, bildete ich mir ein, giengich fort, bis daß ich an dir Pforte des Himmelskam, da unterdessen bey jedem Schritt meine in-wendige Entzückungen weit mehr, als mit Wor,Lll 4 ten