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[Band 4.]
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896
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896 Geschichte

hche Rührungen, nicht stark genug, nüch m mei-nem geistlichen Wandel zu unterstützen.

Zum andern; ob gleich diese Vcrgnüzungenund Tröstungen so herrlich in die Sinne steen, sohabe ich doch nachhero gclernet, daß sie viel gerin-ger, als der Glaube, welcher durch die FüLe, diein Christo wohnt, und durch die Gnade, die inihm ist, gespeiset, und ernähret wird, zu schä-tzen sind. Denn diese merkliche Rührungen sindder Unbeständigkeit und Veränderung unterworfen;in Christo aber ist keine Veränderung. So an-genehm nun diese Rührungen für Fleisch und Blutauch immer seyn mögen, so dienen sie doch nicht zurFestmachung dieses unbeweglichen Königreiches.

Gleichwohl sind diese Vertröstungen und Ver-gnügungen, ungeachtet der hier gemachten Anmer-kungen, kcinesweges zu verachten; denn, wie dieFrucht durch die Blüte hervorgebracht wird, alsoist die geistliche Blüte, welche aus Christo indas Herze fließet, und die Frucht des Glaubens-in sich verborgen halt; und wann diese Fruchtnur erst wird aufgewachsen seyn, so wird sie, nach-dem die Blüte schon verwelkt und vergangen ist,:doch zuletzt da seyn und beständig bleiben. 2(berjunge und angehende Christen sind in dieser Er-!känntniß sehr unerfahren, sie sind begieriger, durchdiese Blüte fühlbarer Vertröstungen, als durch ihn, .welcher die Quelle der Hexrlichkeit ist, ernähret,und erquicket zu werden. Sie bedenken nicht,daßdiese darzu dienen, um ihre Seele zur nahrhafte-ren Speise, zu dauerhafteren Dingen, zu führen,